Bezirkseinzelmeisterschaft U17 weiblich in Leverkusen
Gold, Silber und Bronze für den Verein!
Vom Judo-Club Sakura Herzogenrath eV starteten:
Katharina Schuldt bis 48 kg
Isabel Schuldt bis 57 kg
Christine Alt bis 63 kg
Die Aachener Nachrichten berichten am 04.02.06 über die Erfolge der Judokas auf der Bezirkseinzelmeisterschaft
in Leverkusen.
Auch die SuperMittwoch schenkt den Erfolgen der Judokas auf der Bezirkseinzelmeisterschaft in Leverkusen mit einem Artikel mit Bild am 01.03.06
auf Seite 9A Beachtung.
Gold für Katharina Schuldt
Nach Katharinas gutem Abschneiden auf Kreisebene (1.Platz) waren die Erwartungen ebenfalls hoch hier. Ihr erster Kampf ging über ein drittel der Zeit, bis
sie einen Hüftwurf durchbringen konnte. Sie ging mit ihrer Gegnerin zu Boden und entschied sich sicher und schnell keinen Haltegriff zu versuchen. Stattdessen
fiel die Wahl auf einen Juji-Gatame für den sie einen Ippon erhielt.
Bei der zweiten Begegnung fiel auf sie ein Freilos und sie kam eine Runde weiter ohne zu kämpfen. Im dritten Kampf erhielt sie für einen Wurf Koka und ging
zum Bodenkampf über. Auch hier ergab die Situation, daß ein Juji-Gatame der schnellere Weg zum Sieg schien. Und so war es denn auch. Mit Ippon für
Katharina ging dieser Kampf zuende.
Nun stand sie im Finale. Und zwar gegen eine starke Kämpferin von Bayer 04. Katharina ging konzentriert in den Kampf und setzte mehrfach zu Würfen an, die
aber immer wieder entweder am Konter der Gegnerin scheiterten oder aber nicht zu einer Wertung führten.
Der Gegnerin erging es aber auch nicht besser. Sie konnte gegen Katharinas Geschick im Boden nicht angehen und keine Haltegriffe durchsetzen.
Am Ende der Kampfzeit von vier Minuten stand es unentschieden.
Das Golden Score sollte nun entscheiden. Nun ging es darum, als erste eine Wertung zu erzielen. Es erging Katharina in der Verlängerung nicht anders als in den vier
vorangegangenen Minuten. Die sichtlich ausgelaugte Gegnerin leistete erstaunlicherweise immer noch Widerstand. Die Nerven einiger sonst ruhiger Herrschaften lagen inzwischen blank.
Erst nach fünf Minuten konnte Katharina mit einem Juji-Gatame, den sie stark durchzog punkten. Sie erzielte damit nicht eine kleine Wertung sondern beendete den Kampf mit Ippon klar.
Sehr zur Erleichterung der besagten Herrschaften mit den blanken Nerven!
Silber für Isabel Schuldt
Isabel hatte ebenfalls auf Kreisebene sehr gut abgeschnitten (1.Platz) und ging mit einem guten Gefühl in den ersten Kampf. Sie ging auch nach relativ kurzer Zeit
mit einem Koka für einen O-Uchi-Gari in Führung. Dabei blieb es aber auch länger. Die Gegnerin konnte allerdings auch nicht Punkten, denn sie scheiterte
immer wieder am Block von Isabel.
Nach zwei Dritteln Kampfzeit konnte Isabel werfen und ging blitzschnell im Boden zu einem Juji-Gatame über. Ihrer Wendigkeit und Schnelligkeit ist es zu verdanken, daß dieser Armhebel
zustande kam und damit einen Ippon erzielte.
Im dritten und letzten Kampf stand sie im Finale einer starken Gegnerin gegenüber. Nach der Hälfte der Kampfzeit ging sie mit einem Yuko in
Führung, die sie bis kurz vor Kampfende halten konnte. Dann aber kam die Gegnerin durch und warf Isabel leider mit einem Seoi-Nage. Dennoch war der zweite Platz sicher
und damit auch die Teilnahme an der Westdeutschen!
Bronze für Christine Alt
Christine Alt war auf Kreisebene mit tollen Kämpfen wie ihre Freundin Isabel auf den ersten Platz gelangt.
Die SuperSonntag berichtete darüber in einem
Artikel.
Selbstbewußt ging sie in ihren ersten Kampf. Ihr gelang es mit derselben Technik, mit der sie in Setterich so gut gekämpft hatte auch hier
zu werfen. Am Boden ging auch sie schnell und sicher zu einem Kesa-Gatame über. Ihre Gegnerin konnte sich nicht wie auf der Meisterschaft in Setterich aus der
Kampffläche schieben. Das wußte Christine hier nun zu verhindern. Mit Ippon gewann sie diesen ersten Kampf.
Im zweiten Kampf konnte sie nach relativ kurzer Zeit erfolgreich werfen und im Boden mit Juji-Jime einen Ippon erzielen.
Ihre Vereinskameradinen hatten sich inzwischen qualifiziert und so strengte sich Christine ebenfalls an das gesteckte Ziel, die Teilnahme an der Westdeutschen, zu erreichen.
Der dritte Kampf ging leider zu Gunsten der Gegnerin aus, die Christine mit einem Seoi-Nage werfen und damit punkten konnte. Nun hieß es alles oder nichts im vierten
und letzten Kampf. Es ging um den dritten Platz und damit die Qualifizierung. Der Kampf began und beide Kämpferinnen wußten um was es ging.
Umsicht und Vorsicht prägten nun ihren Kampfstil. Im entscheidenden Moment kam sie mit einem O-Soto-Gari durch, für den sie einen Waza-Ari erhielt.
Einmal im Boden haben Kontrahenten wenig Chancen dem nachfolgenden Haltegriff von Christine zu entgehen. Sie hielt und sicherte sich nicht nur den dritten Platz, sondern noch viel wichtiger,
die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft.
Alles in Allem war diese Meisterschaft geprägt von Kämpfen, die im Boden durch Hebel oder Haltegriffe entschieden wurden. Hier sehen wir die drei gutgelaunten Kämpferinnen
im Sonnenschein, der endlich nach langen bitterkalten Tagen schöne Wärme spendete. Beim Sonntagstraining im Dojo in Kohlscheid wurden sie alle bejubelt!
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