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Rheinland - Cup U14 in Köln - Worringen |
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Auswahl des Kreises Aachen holt den zweiten Platz |
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Vom Judo-Club Sakura Herzogenrath eV waren für die Auswahlmannschaft nominiert:
| Pia Hofmeier |
bis 44 kg |
| Katharina Schuldt |
bis 48 kg |
| Mona Alt |
bis 52 kg |
| Lukas Haffer |
bis 34 kg |
Die SuperMittwoch berichtet am 28.12.05 auf Seite 4 AB über den
Rheinland-Cup
in Köln-Worringen.
Die Auswahlmannschaft des Judokreises Aachen
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| v.l.n.r. Johanna Simon (Brander TV), Jennifer Stenzel (Brander TV), Max Baczak (SV Hörn), Lukas Haffer (JC-Sakura Herzogenrath),
Sven Hillemanns (Hertha Walheim), Simon Manstein (Samurai Setterich), Dominic Klein (Hertha Wahlheim), Ibrahim Abdullah (Brander TV), Felix Westerkamp (BC Eschweiler),
Sven Blumenthal (Hertha Walheim), Florian Göbbels (Hertha Walheim), Moritz Manstein (Samurai Setterich), Janine Mäkelmann (JC Haaren), Inken vd Recke (BC Erkelenz),
Daria Röller (SV Hörn), Pia Hofmeier (JC-Sakura Herzogenrath), Tamara Bontenbroich (JC Haaren), Katharina Schuldt (JC-Sakura Herzogenrath),
Nadine Ruschitzka (BC Eschweiler), Mona Alt (JC-Sakura Herzogenrath), Leonie Diedrichs (JC Haaren), Nicola Discher (JJJC Lammersdorf), Sven Thelen (Hertha Walheim) und
Lars Entgens (JJJC Lammersdorf)
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Antritt gegen die Mannschaft des Kreises Bonn
Die Auswahl des Judokreises Aachen war dieses Mal besonders stark aufgestellt. Mit zwei Vizemeisterinnen der Westdeutschen (Johanna Simon und Katharina Schuldt),
einem Meister der Westdeutschen (Max Baczak) und einem weiteren Vizemeister der Westdeutschen (Lars Entgens) und weiteren Judokas, die gut auf der Westdeutschen Einzelmeisterschaft abgeschnitten hatten,
hatte diese Auswahl sich gute Chancen für den Rheinland-Cup ausgerechnet.
Oben sind sie zu sehen, die, die sich sonst als Kontrahenten bei Turnieren oft schon gegenüber gestanden haben, nun geeint, durch das gemeinsame Ziel und dem Gedanken beseelt, die bestmögliche Platzierung für
den Judokreis Aachen herauszuholen!
Als erstes wurde die Begegnung gegen den Kreis Bonn per Los entschieden. Entschlossen gingen die Aachener Judokas ran und konnten eine Mehrzahl an Kämpfen für sich entscheiden.
Max Baczak vom SV Hörn war einer derjenigen Judokas, die ihren Kampf hier souverän für sich entscheiden konnten.
Deutlich war der Abstand am Ende der Begegnung. Der Judokreis Aachen ging aus dieser Begegnung mit 9:5 Punkten siegreich hervor und war somit eine entscheidende Runde weiter. Marcus Corsten, einer der Trainer, hatte
die Marschrichtung ausgegeben: "Unter allen Umständen muß gegen die Bonner gewonnen werden!" Das ist der Aachener Mannschaft sicher gelungen.
Antritt gegen die Mannschaft des Kreises Essen
In der nächsten Begegnung war die Mannschaft des Kreises Essen an der Reihe. Mona Alt erwischte hier eine starke Gegnerin, die zweimal gute Techniken ansetzen konnte. Mona hat aber super gekontert und schließlich
mit einem Ippon die Gegnerin auf die Matte geschickt. Unten ist die entscheidende Kampfphase zu sehen.
Die überwiegende Mehrzahl der Kämpfer brachte ihre Begegnungen sicher mit einem Sieg zuende, sodaß es am Ende der Begegnung mit einem ganz klaren 11:3 für den Judokreis Aachen stand.
Gestärkt durch dieses eindrucksvolle Ergebniss im Rücken konnte es mit hoher Moral eine Runde weiter gehen.
Antritt gegen die Mannschaft des Kreises Duisburg
Nun galt es den Kreis Duisburg ins Visier zu nehmen. Lukas Haffer (JC-Sakura Herzogenrath) war nun an der Reihe, seinen Kampf für sich zu entscheiden, nachdem seine
gewichtsmäßigen Vorgänger ebenfalls gepunktet hatten.
Die Worte seines Trainers Roland Schuldt, einem erfahrenen Oberliga-Kämpfer, vom Muttkrateturnier im Ohr, ging er diese Begegnung wohl überlegt an. Bald hatte er eine Schwäche des Gegners ausfindig gemacht. Ein Angriff von Lukas ließ
nicht lange auf sich warten. Lukas gelang es sicher mit der starken linken Hand
den Kragen des Gegners zu packen und schon war alles parat für seine blitzschnelle Hüfttechnik. Diese ließ dem Gegner keine Chance für einen Konter. Lukas konnte damit das Gleichgewicht des Gegners brechen und er war am Boden.
Lukas ging sofort in den Bodenkampf über und hielt zielstrebig einen schönen und sicheren Kesa-Gatame reglement-konform über die gesamte Zeit von 25 Sekunden,
welcher dem Gegner keine Gelegenheit zur Befreiung ließ. Der Kopf war wirklich schön unten, wie auf dem Foto links zu sehen ist! Ein Ippon war der verdiente Lohn und ein guter Beitrag zum Erfolg gegen die Mannschaft des Kreises Duisburg.
Katharina Schuldt (rechts im linken Bild) war nun an der Reihe, die Führung der Mannschaft gegenüber dem Judokreis Duisburg auszubauen. Sie trat gesammelt und konzentriert, wie in den vorangegangenen zwei Kämpfen an,
die sie souverän für sich entscheiden konnte.
Ruhig und überlegt sondierte Katharina ihre Möglichkeiten. Eine routinierte Wettkämpferin ist daran zu erkennen. Mehrere Angriffe
seitens Katharina gingen am Konter der Duisburgerin zunächst fehl, aber dann brach Katharina durch und erzielte mit diesem eindrucksvoll festgehaltenen Wurf
Ippon und der Kampf war entschieden!
Wettkampfmäßig hat Katharina so die Position des Judo-Kreises Aachen weiter ausgebaut und gefestigt. Nach dem Durchgang durch die verschiedenen Gewichtsklassen stand ein klarer Sieg des Aachener Judokreises
sicher fest.
Die Mannschaft des Kreises Aachen war wieder eine Runde weiter!
Wettkampfpause
Alle Judokas des Kreises Aachen nutzten die Wettkampfpause um sich zu stärken. Die nächste Mannschaft würde Düsseldorf sein, so wurde verlautbart.
Hier greift Pia, die gut gekämpft hat, zur Salami-Käse-Pizza. Oregano und Basilikum waren auch auf der Pizza. Eine ganze Menge Stücke enthielt diese Tupperware-Dose! Immer wieder wurden Pizza-Stücke aus dieser Dose genommen und
während der Lagebesprechungen verzehrt.
Düsseldorf und Wuppertal müssen nun als nächstes bezwungen werden!
In den niedrigeren Gewichtsklassen hat der Kreis Aachen in diesen beiden Begegnungen alles klar machen können. Die Trainer Martina Jung und Markus Corsten
legten eine Strategie und Platzierung der Wettkämpfer fest, die größtenteils aufging.
Katharina hat auch in diesen Begegnungen punkten können und so die Aachener Mannschaft
vorangebracht. Hier ist sie zu sehen, wie sie nach einem Wurf, der leider diesmal ihr keine Wertung einbrachte, am Boden einen Juji-Gatame vorbereitet. Ihre Wuppertaler Kontrahentin
hat nicht lange Stand halten können und dann war der Hebel da!
In den schwereren Gewichtsklassen lief es leider nicht so gut wie in den vorangegangenen Begegnungen. Hier ist aber dennoch ganz besonders der Kampf von Leonie Diedrichs vom JC Haaren hervorzuheben.
Sie kämpfte tapfer und streckenweise auch ihrer Düsseldorfer Kontrahentin mit blauem Gurt überlegen, doch war ihr im wahrsten Sinne des Wortes leider das Glück
nicht hold. Sie verlor eine Partie, die sie gut dominiert hat und die sie eigentlich hätte entscheiden können (sollen).
Dennoch blieb ein Abstand zu den Mannschaften aus Düsseldorf und Wuppertal, sodaß die Auswahlmannschaft des Kreises Aachen verdient ins Finale gegen den Kreis Köln ziehen konnte.
Im Finale gegen Köln!
Die Aachener konnten anfangs in Führung gehen und diese ein wenig ausbauen. Doch dann zogen die Kölner an und holten auf. Katharina konnte die Begegnung für sich entscheiden, doch dieses Mal merkte man
an der Dauer des Kampfes (es ging über die gesamte Kampfzeit) und an der knappen Wertung, das hier mehr Arbeit nötig war. Die nächsten Kämpfe gingen dann leider an Köln und mit nur noch einem Kampf in der Gewichtsklasse 50+,
den Lars Entgens (JJJC Lammersdorf) gewann, waren die Kohlen leider nicht mehr aus dem Feuer zu holen. Aachen unterlag Köln mit 6:8 und (60:75) nur denkbar knapp.
Mit Silber behängt sind alle hier unten zu sehen
Die vier Judokas des JC-Sakura Herzogenrath, Pia Hofmeier, Mona Alt, Katharina Schuldt und Lukas Haffer sind hier nochmals mit ihren Medaillen zu sehen.
Stolz wurden sie bei ihrer Ankunft im Dojo in Kohlscheid von allen bejubelt!
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